Hauptkirche
Die Ende des 18. Jahrhunderts erbaute Kirche besitzt einen imposanten Glockenturm. Das Innere der Kirche besteht aus einem einzigen Kirchenschiff. Auf dem Hochaltar steht eine wertvolle Statue von Nossa Senhora da Conceição (Mariä Empfängnis); das Altarbild wurde von dem bekannten Algarvekünstler Samora Barros gemalt. Die Seitenaltäre und die Sakristei enthalten Statuen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Eine Statue die Maria im Gebet zeigt, entstand möglicherweise im 15. Jahrhundert. Sie tragen die Fischer in der alljährlichen, ihr gewidmeten Prozession (die Klause) durch die Straßen.
São Sebastião-Kirche
Das Gebäude stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert und ist traditionell gebaut. Sein Hauptportal trägt barocke Ornamente, ein Seitenportal ist manuelinisch und stammt aus dem 16. Jahrhundert. Die geschmückte Kuppel und der Schatz des Hochaltars sind mit farbigen Schnitzereien und Statuen aus dem 17. und 18. Jahrhundert verziert. Eine Marienfigur zeigt Nossa Senora da Piedade (Maria der Frömmigkeit),. Sie stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist leider beschädigt.
Sant'Ana.Kirche
Die architektonischen Merkmale dieser Kirche stammen wahrscheinlich aus dem 18. Jahrhundert. Die Kuppel ist von Spitzbögen umgeben, der Hochaltar und die Kanzel sind im Rokokostil des 18. Jahrhunderts geschnitzt.
Klause von Nossa Senhora ad Road (Maria im Gebet)
eine typisch ländliche Klause in einem einst verlassenen Tal gebaut. Oft von Fischern aufgesucht, enthält sie "ex-votos" die von Wundern zeugen. Auf dem Friedhof gehören zwei Gräber Opfern des Bürgerkriegs im 19. Jahrhundert.
Kapelle der Barmherzigkeit (Misericórdia)
Diese Kapelle steht auf dem Grundstück einer ehemaligen maurischen Moschee. 1499 wurde das Gebäude zur Kapelle restauriert. Nach dem Erdbeben 1755 wurde sie wieder aufgebaut und enthält noch heute einige ihrer ursprünglichen gotischen Merkmale aus dem 15. Jahrhundert, wie das Portal, den Triumpfbogen und die Apsis. Auf dem Hochaltar befindet sich ein Schrein mit Statuen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. In der Nähe liegt der gotische Eingang des ehemaligen Wirtshauses.
Der Uhrenturm
Belegen im ehemaligen Gefängnis der Provinz, besitzt er eine komische dekorative Anordnung in Schmiedeeisen, die die Glocke trägt. Burgmauern, die Verteidigungswälle, die einst Albufeira umgaben, sind fast ganz durch die Zeit und das Erdbeben von 1755 zerstört worden. Übrig sind lediglich die Ruinen des Turms, Porta de Sant'Ana (St. Annen Portal) sowie ein Verteidigungsturm der zum Nordportal gehörte und in ein Restaurant verwandelt wurde.
Küstenwanderweg
Dieser Fußweg entlang der See gewährt hinreißende Aussichten auf die Stadt, die Strände und die Felsformationen, die einen Teil von Albufeiras Charme ausmachen. Er führt zu der schönen Höhle von Xorino, wo, laut hiesiger Überlieferung, die Mauren Zuflucht suchten, als die Stadt im 13. Jahrhundert von den Christen zurück erobert wurde.

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